Seit Januar 2000 nehmen Patienten mit rheumatoiden Arthritis (RA) von maximal zwei Jahren Krankheitsdauer an einer Beobachtungsstudie teil, die vertiefte Erkenntnisse über den frühen Krankheitsverlauf bringen soll. Sechzig rheumatologische Einrichtungen aus ganz Deutschland haben bis Juni 2001 1.061 RA-Kranke für die Studienteilnahme gewinnen können. Die Studienteilnehmer füllen drei Jahre lang in halbjährlichen Abständen sechsseitige Fragebögen aus. Die Fragebögen beziehen sich auf die rheumatische Symptomatik, auf die medizinische Behandlung und auf wechselnde Schwerpunktthemen wie z.B. Komorbidität, Nebenwirkungen, krankheitsbedingte Belastungen im Beruf oder krankheitsbedingte Kosten.
Am Ende der dreijährigen Beobachtungsphase wird der Verlauf der Erkrankung anhand der Röntgenbilder von Studienbeginn und Studienende beurteilt. Dieser "objektive" Befund wird mit Krankheits- und Behandlungscharakteristika in Beziehung gesetzt. Alle Studienteilnehmer (Patienten und Ärzte) werden regelmäßig über den Stand der Untersuchung und vorläufige Ergebnisse informiert und am Ende einen Abschlussbericht erhalten. |