Patienteninformationen zu Rheumamedikamenten / TherapieüberwachungsbögenWelche Medikamente helfen bei entzündlich rheumatischen Erkrankungen? Welche unerwünschten Begleiterscheinung ("Nebenwirkungen") bringen sie mit sich?Aufgrund des chronischen Krankheitsverlaufes sind viele Menschen auf eine medikamentöse Langzeittherapie angewiesen. Sie finden hier Informationen zu etablierten und neuen, bereits zugelassenen Medikamenten, mit Angaben, die etwa einem Beipackzettel entsprechen. Diese Angaben sind von einem objektiven Gremium verfasst und beziehen sich auf die Eigenschaften der im Handel erhältlichen Medikamenten bzw. ihrer Wirkstoffe. Es wird zu den hier aufgelisteten Wirkstoffen ein Fragenkatalog beantwortet, welcher über die Anwendung, die Wirksamkeit und die unerwünschten Begleiterscheinungen der hier aufgelisteten Wirkstoffe aufklärt. Diese von der Projektgruppe "Diagnose- und Therapierichtlinien" der Arbeitsgemeinschaft kooperative regionale Rheumazentren in der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. erarbeiteten Informationen für Patienten wurden mit der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie abgestimmt. Es werden Neue Therapeutika besprochen, die sich im Zulassungsprozess befinden oder erst kürzlich zugelassen wurden und Ihrem Hausarzt vielleicht noch nicht so geläufig sind. Wenn Sie sich für neuartige Behandlungsansätze auch gerade Ihrer persönlichen Erkrankung interessieren, sollten Sie Ihren Hausarzt auf die Teilnahme an einer Therapiestudie ansprechen oder sich auf unseren Internetseiten über Studien informieren. Bei den Medikamenten sind grundsätzlich die Wirkstoffnamen angegeben. Die in Klammern gesetzten Handelsnamen einiger gängiger Präparate dienen nur zur Orientierungshilfe. Wir erheben weder den Anspruch auf Vollständigkeit, noch soll durch die Nennung dieser Handelsnamen etwas über die Qualität der erwähnten Produkte ausgesagt werden.  | cortisonfreie Entzündungshemmer/nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) |  |  | Cortison |  |  | Antimalariamittel (z. B.: Resochin(R), Quensyl(R)) |  |  | Azathioprin (z. B.: Imurek (R), Azafalk (R), Azamedac (R)) |  |  | Cyclophosphamid (z. B.: Endoxan (R)) |  |  | Cyclosporin A (z. B.: Sandimmun (R)) |  |  | D-Penicillamin (z. B.: Metalcaptase (R)) |  |  | Etanercept (z. B.: Enbrel(R)) |  |  | Gold - oral (z. B.: Ridaura (R)) |  |  | Gold - parenteral (z. B.: Tauredon (R)) |  |  | Infliximab (z. B.: Remicade(R)) |  |  | Leflunomid (z. B.: Arava (R)) |  |  | Methotrexat (z. B.: Lantarel (R), Metex (R)) |  |  | Sulfasalazin (z. B.: Azulfidine (RA)) |  |  | Anakinra (Kineret (R)) |  |  | Adalimumab (Humira(R)) |  |
Umfassende Hersteller-Informationen über Fertigarzneimittel bieten unter anderem die Internetseiten "Gelbe Liste Pharmindex".
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