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Bundesministerium für Bildung und Forschung


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Forschungsförderung


Nachwuchsförderung  - Forschungsförderung -  ein Überblick

Die DGRh hat in diesem Jahr Fördergelder für Start-up Forschungsprojekte und Stipendien bereit gestellt, weitere Informationen sind unter ‚Start-up’ zu finden.
 
Die folgende Übersicht bietet hoffentlich Anregungen für die Bewerbung um externe Forschungsförderung bei verschiedensten Einrichtungen und Stiftungen. Sie erhebt nicht den Anspruch der Vollständigkeit, sondern soll die Motivation erhöhen, über die angegebenen websites zu surfen, um das Instrument zu finden, welches am besten auf die jeweilige Situation der Projekte und Antragsteller zugeschnitten ist. Wir sehen den Informations- und Beratungsservice für Forschungs- und Nachwuchsförderung als eine wichtige Aufgabe in dieser Förderphase. Wichtig ist uns dabei auch der Austausch innerhalb des Netzwerkes: Wir können den Informationsbedarf am besten erkennen, wenn Sie uns Ihre Fragen stellen!

Fast alle genannten Institutionen haben nicht nur topaktuelle Websites, sondern auch Newsletter oder Informationsdienste, die man abonnieren sollte. Wenn Sie einen Antrag stellen möchten, ist es dann unerlässlich, dass Sie sich zunächst sehr gut vorinformieren und sich dann mit den Koordinatoren der Förderinstrumente in Verbindung setzen. Die können am besten die aktuellsten Informationen und Ratschläge für Ihren Antrag vermitteln. In der Geschäftsstelle steht Ihnen die Forschungskoordinatorin Jutta Steinkötter zum Gespräch und für weitere Informationen zur Verfügung: 030-24 04 84 74, jutta.steinkoetter@dgrh.de.
 

Es folgt einen Liste mit Informationen und Links:
 
 
 
Institutionen & Kontaktstellen, die keine Mittel vergeben, aber bei der Suche nach Fördermitteln und der Antragstellung behilflich sind

Bundesministerium für Bildung und Forschung

www.bmbf.de oder www.gesundheitsforschung-bmbf.de.
Unter "aktuelle Förderbekanntmachungen" findet man die zeitnahen Ausschreibungen und die dazugehörigen Richtlinien. Förderberatung und Kontaktmöglichkeiten: Forschungszentrum Jülich GmbH, www.foerderinfo.bmbf.de.

Die meisten Ausschreibungen sind thematisch formuliert entsprechend der Forschungs- und Gesundheitspolitik. Es gibt aber auch ein Verfahren zur Projektförderung, durch das grundsätzlich alle Akteure der Bildungs- und Forschungslandschaft, insbesondere Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) werden besonders ermuntert, Förderanträge zu stellen. Gefördert wird ein breites Spektrum von aktuellen Bildungs- und Forschungsthemen. Dieses reicht z. B. von der Grundlagenforschung bis zur vorwettbewerblichen Entwicklung. Die Beratung erfolgt auf der Ebene der Projektträger.
 
 
Deutsche Forschungsgemeinschaft

www.dfg.de
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat das weiteste Spektrum an Förderinstrumenten, die themenunabhängig sind. Insbesondere für Nachwuchswissenschaftler bieten sich mehrere Antragstellungen, je nach Qualifikation, und Phase der Karriere und Forschung. Die internet Seite ist übersichtlich und die Ansprechpartner sind fachspezifisch organisiert. Die Links ‚Förderung’ und ‚Karriere’ bieten die Förderprogramme und die Nachwuchsförderung auf einen Blick. Insbesondere die Forschungsstipendien, das Emmy Noether Programm, das Heisenberg Habilitations- Stipendium aber auch Sachmittelbeihilfen Einzelanträge für Reisemittel und ähnliches sind wichtig zu kennen. Die Erfolgsquoten (bis zu 40 %) rechtfertigen eine intensive Antragsausarbeitung, und die Bearbeitungszeiten der kleineren Anträge liegen im planbaren Rahmen (3-9 Monate). Weiterhin werden  zahlreiche Preise vergeben. Relevant für große Forschungsvorhaben sind natürlich die Sonderforschungsbereiche und Schwerpunkt-programme, über die man sich ebenfalls auf den DFG Seiten ausgiebig informieren kann.

Die DFG ist aktiv gestaltender Teil des europäischen Forschungsraums und setzt sich intensiv für die Internationalisierung von Kooperationen und der Forschungsförderung ein (ESF s.u.). Die multilaterale Zusammenarbeit in Europa und die Mitgestaltung des Europäischen Forschungsraumes ist mithin ein zentraler Aspekt der Internationalität der DFG. Die damit verbundenen Aktivitäten sind ebenso wie in der Forschungsförderung in der Forschungspolitik angesiedelt. Dies betrifft zurzeit insbesondere die Debatte um die Etablierung einer unabhängigen Einrichtung zur Förderung der europäischen Grundlagenforschung, eines European Research Council (ERC). Informationen und Dokumente zum European Research Council liegen im Internet unter der Adresse: http://europa.eu.int/comm/research/future/basic_research/index_en.html
 

Alexander von Humboldt Stiftung

http://www.humboldt-foundation.de/
Die Alexander von Humboldt Stiftung ermöglicht den internationalen Austausch von Wissenschaftlern ohne jegliche Länderquoten oder Themenvorgaben. Allerdings müssen die Gastgeber ehemals geförderte Mitglieder des Humboldt Netzwerkes sein.
Humboldt-Forschungsstipendien: Forschungsstipendien an hoch qualifizierte, promovierte ausländische Wissenschaftler aller Nationen und Fachgebiete aus dem Ausland im Alter bis zu 40 Jahren für einen langfristigen Forschungsaufenthalt in Deutschland (bis zu 600 pro Jahr!).
Feodor Lynen-Forschungsstipendien: Forschungsstipendien an hochqualifizierte promovierte deutsche Wissenschaftler im Alter bis unter 38 Jahren für einen langfristigen Forschungsaufenthalt an Instituten ehemaliger Humboldt-Gastwissenschaftler im Ausland.
Die Alexander von Humboldt Stiftung ist auch die Nationale Kontaktstelle für Marie-Curie-Maßnahmen im 6. EU-Forschungsrahmenprogramm (s.u.) und unterstützt die Antragsteller. www.humboldt-foundation.de/mariecurie.
Das deutsche Mobilitätszentrum bei der Alexander von Humboldt Stiftung http://www.eracareers-germany.de/ ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem BMBF und ist ein des EU-weiten Netzwerkes European Network of Mobility Centers. Es bietet Informationen rund um die Organisation eines Forschungsaufenthaltes. 
 

Gottlieb Daimler und Karl Benz Stiftung

http://www.daimler-benz-stiftung.de
Die Promotionsstipendien dienen der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Sie können nur für Personen - nicht für Projekte - beantragt werden. Bewerben können sich deutsche Studierende, die im Rahmen Ihrer Promotion einen Auslandsaufenthalt planen, sowie ausländische Studierende, die zum Zweck ihrer Promotion den Aufenthalt an einer deutschen Forschungseinrichtung beabsichtigen. Die Stipendien dienen vornehmlich der Startfinanzierung von Forschungsaufenthalten im Ausland.
Volkswagen Stiftung http://www.volkswagen-stiftung.de/ Symposien und Sommerschulen: Mit  Symposien, Workshops und kleineren Konferenzen fördert die Stiftung Veranstaltungen, die Impulse geben wollen für zukunftsweisende Fragestellungen und Arbeitsgebiete an den Grenzen gesicherten Wissens oder die innovative Forschungsperspektiven durch Zusammenführung unterschiedlicher Disziplinen und Ansätze zu eröffnen versprechen. Bei Sommerschulen sind Veranstaltungen vorgesehen, in denen ausgewählten Nachwuchswissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen aus dem In- und Ausland neue, für die weitere Entwicklung eines Forschungsgebietes wichtige Erkenntnisse vermittelt werden sollen, um ihnen neben der Verbreiterung ihrer Wissensbasis auch den Aufbau von Kontakten über die jeweils eigenen Landes- und Fachgebietsgrenzen hinaus zu ermöglichen.
Lichtenberg-Professuren: Stichtag ist jeweils der 1. November eines Jahres
Mit ihren „Lichtenberg-Professuren“ zielt die Stiftung darauf, herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Verbindung mit innovativen Lehr- und Forschungsfeldern zu fördern und damit auch zu einer Profilbildung der besten unter den deutschen Hochschulen beizutragen – im Interesse des Wissenschaftsstandortes Deutschland. Mit den Lichtenberg-Professuren sollen sowohl thematische als auch strukturelle und forschungspolitische Akzente gesetzt werden. 
Kernzielgruppe sind – da in der deutschen Wissenschaftslandschaft eine frühe selbstständige wissenschaftliche Tätigkeit noch immer die Ausnahme ist – hoch qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zwei bis drei Jahre nach ihrer Promotion. Aber auch Wissenschaftler – bevorzugt Rückkehrer aus dem Ausland –, deren Promotion schon mehrere Jahre zurückliegt und bereits etablierte, international herausragende Forscher (so genannte Five-Star-Professorships) können – bei bestimmten Voraussetzungen – gefördert werden. 
Tandem-Programm zur Förderung der fachübergreifenden Zusammenarbeit von Postdoktoranden
Das Tandemprogramm trägt der Erkenntnis Rechnung, dass im deutschen Wissenschaftssystem derzeit der Reformbedarf in der Phase nach der Promotion am größten ist. Zu diesem Zeitpunkt werden die entscheidenden Weichen gestellt. Mit dem Programm möchte die Volkswagen Stiftung herausragenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern die Möglichkeit eröffnen, sich unmittelbar nach der Promotion einer interessanten, interdisziplinär ausgerichteten Aufgabe zu widmen. Dabei soll ein Team von zwei, gegebenenfalls auch drei Nachwuchsforschern - angesprochen sind alle Fachrichtungen - gemeinschaftlich an einem fachübergreifenden Projekt arbeiten.
 
 
Fritz Thyssen Stiftung

http://www.fritz-thyssen-stiftung.de
Einem Anliegen der Stifterinnen entsprechend erfährt die medizinische Forschung die besondere Aufmerksamkeit der Stiftungsgremien. In diesem Bereich wird bevorzugt im Rahmen thematischer Schwerpunkte gefördert.

Zur Zeit konzentriert sich die Fritz Thyssen Stiftung auf den Förderungsschwerpunkt "Molekulare Pathogenese und Modelle der Krankheitsentstehung". Es werden in diesem Programm molekularbiologische Untersuchungen über solche Krankheiten unterstützt, deren Entstehung entscheidend auf Gendefekten beruht oder bei denen Gene zur Entstehung komplexer Krankheiten beitragen. Bevorzugt unterstützt werden jüngere Wissenschaftler mit einschlägigen Erfahrungen auf dem Gebiet des Forschungsschwerpunktes.
Bevorzugt gefördert werden folgende Vorhaben:
  • Die funktionelle Analyse von Genen für monogene und komplex-genetische Krankheiten in vitro und in vivo
  • Die Etablierung und Evaluation von Zell- und Tiermodellen der Krankheitsentstehung (mit molekularbiologischer Methodik)
  • Die Analyse von prädisponierenden oder die Krankheit modifizierenden Genen
 
Europäische Kommission
6tes Forschungsrahmenprogramm
http://www.cordis.lu/fp6
Im 6.RP sind alle Ausschreibungen abgeschlossen.
 
7tes Forschungsrahmenprogramm
http://www.cordis.lu/fp7/

Das 7te Rahmenprogramm (2007-2010) wird gegen Ende 2006 starten. Die Budgetverhandlungen wurden nach zähen Verhandlungen am 5. April 2006 zwischen dem Rat der Europäischen Union (unter österreichischem Vorsitz), dem  Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission abgeschlossen. Insgesamt wird sich der Haushalt der EU für die Jahre 2007 bis 2013 auf 866,4 Mrd. € belaufen. Der Haushalt wird damit um 4 Mrd. € aufgestockt; von dieser Aufstockung entfallen 300 Mio. € auf das 7. Forschungsrahmenprogramm.
 
Die ersten thematischen Aufrufe sind für Anfang 2007 zu erwarten. Der bisherige Entwurf der Kommission, der am 6. April 2006 veröffentlicht wurde, ist auf der FP7 Internetseite oder mit diesem Link zu finden:
http://europa.eu.int/comm/research/future/pdf/specifc_programmes/fp7sp_cooperation_en.pdf).
Derzeit werden Themen für die spezifischen ‚Calls’ von der Kommission eingeholt, formuliert und diskutiert.
 
 
Marie Curie actions

http://europa.eu.int/comm/research/fp6/mariecurie-actions/action/level_en.html
Auch die Maire Curie Ausschreibungen des 6. RP sind abgeschlossen.
 

European Science Foundation

www.esf.org
Unter maßgeblicher Beteiligung der DFG sind in den letzten Jahren auf europäischer Ebene vor allem zwei neue Instrumente eingeführt worden: die so genannten EUROCORES, europäische Schwerpunktprogramme, eingerichtet und zentral begutachtet durch die European Science Foundation (ESF), bei dezentraler Finanzierung der Einzelprojekte durch die Teilnehmerorganisationen; und der European Young Investigator (EURYI) Award, ein ebenfalls bei der ESF angesiedeltes Programm zur Förderung von exzellenten Nachwuchswissenschaftlern mit einem gemeinsamen Fonds und zweistufigem Auswahlverfahren (national/europäisch).

Daneben ist die DFG an verschiedenen fachlichen und strukturellen europäischen Netzwerken - unter anderem im Rahmen des ERA (European Research Area)-NET-Programmes - beteiligt und beabsichtigt, diese Form der Mitwirkung weiter auszubauen.

Human Frontier Science Programme

www.hfsp.org
Internationale Forschungsförderung mit dem Schwerpunkt ‚basic Life Sciences’.
Bei den meisten Instrumenten sollen junge Wissenschaftler in interdisziplinären Projekten gefördert werden. Bei den Forschungsprojekten muss ein Wechsel des Arbeitsgebiets stattfinden. Erfolgsraten der Anträge zwischen 13 und 40 Prozent.

Institutionen & Kontaktstellen, die keine Mittel vergeben, aber bei der Suche nach Fördermitteln und der Antragstellung behilflich sind
 
Die Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften, DLR, Bonn
http://www.nks-lebenswissenschaften.de/
Die Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften (NKS-L) ist eine Beratungseinrichtung, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung arbeitet. Sie ist Anlaufstelle für alle Wissenschaftler/innen, die im Bereich Lebenswissenschaften an den europäischen Forschungsprogrammen teilnehmen möchten. Mit ihrem für alle offenen Dienstleistungsangebot informiert sie Wissenschaftler/innen über die Beteiligungsmöglichkeiten im EU-Forschungsrahmenprogramm und berät sie bei der Antragstellung.
Die NKS-L betreut die lebenswissenschaftlichen Themenbereiche des 6. Forschungsrahmenprogramms:
  • Thematische Priorität 1.1.1 Biowissenschaften, Genomik und Biotechnologie im Dienste der Gesundheit
  • Thematische Priorität 1.1.5 Lebensmittelqualität und -sicherheit
  • Bereich 1.2.1 Unterstützung der Politiken und Planung im Vorgriff auf den künftigen Wissenschafts- und Technologiebedarf (lebenswissenschaftliche Themen einschließlich "Public Health-Forschung") 

Da von den Projektträgern PT-DLR und PT-Jülich die nationalen, lebenswissenschaftlichen Förderprogramme des BMBF betreut werden, arbeiten in der NKS-L Mitarbeiter/innen beider Projektträger zusammen.
 

Koordinierungsstelle EG der Wissenschaftsorganisationen, Bonn

www.kowi.de
Unterstützung in Programm und Antragsfragen der Europäischen Kommission
Information und Listen über nationale und internationale Forschungsförderung für Graduierte und Postdocs in Europa, Veranstaltungen dazu mit kompetenten Vertretern der Förderinstanzen (DFG, BMBF, Stiftungen etc.); Veranstaltungs-kalender, A i D - Aktiver Informationsdienst zur europäischen Forschungsförderung
Koordiniert die Initiative MORE: Mobility for young researchers from Central and Eastern Europe, die rein Informativ, aber eben europäisch orientiert ist.
 
 
EU-Büro des BMBF

http://www.eubuero.de/
Das EU-Büro des BMBF für das Forschungsrahmenprogramm ist am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in der Organisationseinheit EU-Programme des Projektträgers im DLR (PT-DLR) angesiedelt. Projektträger sind Managementorganisationen - zumeist Großforschungseinrichtungen angegliedert -, die im Auftrag des zuständigen Ministeriums (in diesem Fall des BMBF) die Durchführung nationaler Förderprogramme betreuen.
 
 
Kompetenznetze.de

http://www.kompetenznetze.de/navi/de/Services/ausschreibungen.html
Ein Service der Kompetenznetze.de, aktuelle und gut strukturierte Liste von nationalen und europäischen Ausschreibungen.
 


Datum: 04.05.2006 15:07:00


 
 
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