Ziel des Projektes soll es sein, ein Kollektiv von SpA-Patienten mit Frühformen der Erkrankung aufzubauen, um zu Aussagen über Verlauf und Outcome für diese Erkrankung zu kommen. Der Einschluß von Kindern mit juveniler SpA ist dabei von besonderer Bedeutung, da der Beginn der AS häufig in der 2. Lebensdekade liegt und die klinische Manifestation mit ...
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Spondylarthropathien (SpA) gehören mit einer Prävalenz von 1-2% zu den häufigen entzündlich-rheumatischen Krankheiten. Seit September 2000 wird im Rahmen des Kompetenznetzes multizentrisch eine Inzeptionskohorte für Spondylarthropathien (SpA) etabliert, deren Ziel es ist, Patienten mit kurzer Krankheitsdauer prospektiv zu verfolgen, um Erkenntnisse zu Verlauf und Outcome, prognostischen Parametern, Kosten (direkte und indirekte) und Lebensqualität zu gewinnen. Ferner ermöglicht die Kohorte zusätzliche experimentelle immunologische, genetische und mikrobakterielle Untersuchungen. Ziel ist es, insgesamt 600 Patienten einzuschließen: 200 Patienten mit früher ankylosierender Spondylitis (AS; Krankheitsdauer £10 Jahre), 300 Patienten mit Non-AS-SpA (Krankheitsdauer £5 Jahre, davon 100 Patienten mit reaktiver Arthritis (ReA) und einer Krankheitsdauer von £1 Jahr) und 100 Patienten mit undifferenzierter Oligoarthritis (UOA; Krankheitsdauer £1 Jahr). 100 Kinder mit SpA sollen ebenfalls eingeschlossen werden. Die Diagnose erfolgt nach festgelegten Kriterien. Die Patienten werden alle 6 Monate befragt, untersucht, und anhand etablierter Instrumente dokumentiert. Blut bzw. Synovialflüssigkeit für Laboruntersuchungen wird entnommen. Patienten mit entzündlichem Rückenschmerz werden initial und nach 2 Jahren geröntgt. |