Prof. Dr. med. Gerd-Rüdiger Burmester Prof. Dr. Angela Zink Prof. Dr. med. Matthias Schneider Dr. Joachim Listing Dr. med. Torsten A. Höger
Ziel dieses Teilprojektes ist die Etablierung einer prospektiven multizentrischen Beobachtungskohorte zur frühen rheumatoiden Arthritis, auf die alle Teilprojekte, die serologische Untersuchungen an RA Patienten durchführen, zurückgreifen können. Durch die Festlegung eines gemeinsamen Studiendesigns, einer identischen klinischen und patientenseitigen Dokumentation sowie den Bezug auf identische Patienten wird damit auch ein multivariater Abgleich verschiedener immunpathogenetischer Faktoren untereinander sowie eine simultane Bewertung ihres Einflusses auf die Knorpeldestruktion möglich. Die Vergleichbarkeit wird erhöht durch die Beschränkung auf Patienten mit früher RA (< = 1 Jahr). Mindestens 400 Patienten mit klinischen Zeichen einer frühen RA sollen in systematischer Weise untersucht und nachbeobachtet werden. Ein hoher Qualitätsstandard der Daten soll durch folgende Maßnahmen erreicht werden: Es werden Referenzlaboratorien für die neuen Meßverfahren eingerichtet, die radiologische Befundung erfolgt einheitlich durch das Referenzzentrum Ratingen, das Studienprotokoll wird in Abstimmung mit dem Querschnittsprojekt 3.1 erstellt, und es erfolgt vor Studien-beginn eine Abstimmung über Therapiestandards.
Kooperationen
Charité, Medizinische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin
Universität Erlangen-Nürnberg
Rheumaklinik Ratingen
Rheuma-Klinik Berlin Buch
Medizinische Klinik der Albert-Ludwigs Universität Freiburg
Medizinische Hochschule Hannover
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Rheumaklinik Bad Liebenwerda
Universität Leipzig
Veröffentlichungen
Poster zu: Prospektive multizentrische Beobachtungsstudie zur frühen rheumatoiden Arthritis - Prognostische Faktoren und Verlaufsprädikatoren
Verantwortliche Institutionen
Universität Erlangen-Nürnberg - Medizinische Klinik III