Ziel des Querschnittsprojektes ist es, die klinischen Kohortenstudien zu den Zielkrankheitsbildern des Netzes von der Studienplanung bis zur statistischen Auswertung methodisch zu begleiten. Hierzu gehört die Studienplanung einschließlich Protokollerstellung, die Entwicklung und Bereitstellung von Unterlagen zur einheitlichen Dokumentation von Patientendaten und Materialien, die logistische Unterstützung bei Rekrutierung und Followup sowie die Unterstützung der statistischen Auswertung. Das Kompetenznetz Rheuma wird sich in unterschiedlichen methodischen Ansätzen der zentralen Frage widmen, welche immunologischen, biochemischen, klinischen, psychosozialen und versorgungsbezogenen Parameter identifiziert werden können, die eine Prognose des Krankheitsverlaufs bereits in Frühstadien der Krankheit zulassen und damit die Basis für risikoadaptierte Therapie- und Versorgungsentscheidungen bilden. Dieser zentralen Frage wird entsprechend den unterschiedlichen Pathomechanismen, klinischen Verlaufsformen und dem unterschiedlichen Stand des Wissens für die einzelnen Krankheitsbilder in zunächst getrennten Studien nachgegangen. Durch die krankheitsbildübergreifende Abstimmung über Studiendesigns und erhobene Merkmale wird es erstmalig möglich, einzelne Fragestellungen ohne zusätzlichen Erhebungsaufwand an Patienten mit unterschiedlichen Krankheitsbildern zu prüfen. Zugleich ist sichergestellt, daß alle hypothesentestenden klinischen und experimentellen Vorhaben, die sich auf ein definiertes Krankheitsbild (z. B. die frühe rheumatoide Arthritis) beziehen, ihre Daten an demselben, gut beschriebenen Patientenkollektiv prüfen. Die Voraussetzung dafür, daß die Synthese der verschiedenen Ansätze gelingt, ist, daß alle Gruppen mit Daten und Materialien von Patienten arbeiten, die nach einheitlichen Kriterien erhoben sind. Über den Stand der laufenden Studien können Sie sich auf dieser seite informieren.
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