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Bundesministerium für Bildung und Forschung


Praxis- und Klinikwegweiser
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Kompetenzzentrum Düsseldorf

Verantwortliche Institutionen

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf -
Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Rheumatologie

Prof. Dr. med. Matthias Schneider  

Moorenstr. 5
40225 Düsseldorf
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf -
Universitätsrechenzentrum

Prof. Dr.-Ing. Stephan Olbrich  

Moorenstraße 5
40225 Düsseldorf


Düsseldorf: Einziger Lehrstuhl für Rheumatologie in Nordrhein-Westfalen
Schon seit 1975 besteht an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ein Lehrstuhl für internistische Rheumatologie. Der damalige Leiter der II. Medizinischen Klinik, Prof. Dr. H.L. Krüskemper, baute diesen Lehrstuhl zu einem lokalen Schwerpunkt der Patientenversorgung, Studentenausbildung und Rheumaforschung aus. Nach seinem Tod und dem Weggang von Herrn Prof. Dr. H. Zeidler war der Lehrstuhl einige Jahre verwaist. Erst im Januar 1994 wurde mit der Berufung von Prof. Dr. Matthias Schneider zum Leiter der Rheumatologie innerhalb der Klinik für Nephrologie und Rheumatologie wieder eine eigenständige Professur für Rheumatologie an der Universität Düsseldorf etabliert. Schwerpunkte der Rheumatologie unter Prof. Schneider sind entzündliches Gelenkrheuma und entzündliche Erkrankungen der Blutgefäße und des Bindegewebes. Für die stationäre Versorgung der Patienten steht eine Station innerhalb des Zentrums für Innere Medizin, Neurologie und Radiologie (MNR-Klinik) zur Verfügung. In der internistischen Rheumaambulanz stellen sich jährlich etwa 5000 Patienten vor, von denen viele in enger Abstimmung mit dem Hausarzt langfristig behandelt werden. Hier gibt es schon seit vielen Jahren eine spezielle Kollagenose-Sprechstunde, die bundesweit eine der größten Ambulanzen dieser Art darstellt. Hier werden Patienten mit entzündlichen Erkrankungen der Blutgefäße und des Bindegewebes betreut (z. B. Lupus erythematodes, Sklerodermie, Polymyositis, Wegener'sche Granulomatose), schwierige immunsuppressive Behandlungen überwacht und auch Frauen mit entzündlichem Rheuma zur Familienplanung beraten. Seit 1992 besteht ein Verbund mit der orthopädischen Klinik der Universität und den Rheumafachkliniken und Rheumatologen der Region zum Rheumazentrum Düsseldorf (RZD). Dazu gehören heute neben den beiden Universitätskliniken auch die Rheumakliniken in Ratingen, Emmerich, Meerbusch, Wuppertal und Viersen. Das RZD ist eines von bundesweit 27 kooperierenden Rheumazentren und stellt die rheumatologische Versorgung einer der bevölkerungsreichsten Regionen im ganzen Bundesgebiet sicher.
RheumaNet: Computerzentrale von DGRh und Kompetenznetz Rheuma

DÜSSELDORF ist gewissermaßen die "Computerzentrale" der deutschen Rheumatologie. Als das BMBF 1999 unter mehr als 150 Anträgen für medizinische Netzwerke das Kompetenznetz Rheuma für die Förderung auswählte, war die bereits vorhandene EDV-Erfahrung des Düsseldorfer Zentrums mit ausschlaggebend. Bereits 1995 hatten die Düsseldorfer Experten mit dem "RheumaNet" eine gemeinsame rheumatologische Internet-Plattform geschaffen. Seither können Ärzte und Patienten unter www.rheumanet.org umfangreiche Informationen rund um das Thema "Rheuma" abrufen. Heute ist das RheumaNet auch die Basis der EDV-Vernetzung im Kompetenznetz Rheuma und ein wichtiges Instrument seiner Außendarstellung, sowie der Interaktion mit Betroffenen. Derzeit besteht das RheumaNet-Team aus vier Ärzten (Prof. Dr. M. Schneider, Privatdozent Dr. Christof Specker, Dr. Ewa Wessel und Dr. Jutta Richter), einem Mathematiker (Robert Monser), 2 IT-Fachkräften (Dr. Mikhail Leibzon, Dr. Christian Zurek), einer Koordinatorin (Dietrun Arendt), einer studentischen Hilfskraft und vielen weiteren ehrenamtlichen HelferInnen. Das Team hat sich gemeinsam das Ziel gesetzt, die verfügbaren Informationen zum Thema "Rheuma" aus dem Netz zu sammeln, zu bündeln und zu ordnen sowie Informations- und Kommunikationsdienste zur Nutzung durch alle Netzteilnehmer zur Verfügung zu halten. Die Orientierung auf dem inzwischen über 3000 Webseiten umfassenden "Internetportal" ist leicht, auf allgemein verständliche Darstellung wird geachtet. Derzeit greifen pro Tag ca. 200 Nutzer auf die Webseiten zu, etwa 30 % davon sind Patienten.

Patienten und Angehörige können die vom RheumaNet zur Verfügung gestellten Dienste nutzen wie z.B.: die betreuten Diskussionsforen, den E-Mail-Beantwortungsdienst, die regelmäßig stattfindenden moderierten Expertenchats etc. Sie finden auch zuverlässige Informationen in Form eines Patientenlexikons, zahlreichen Artikeln zur Erkennung und Behandlung rheumatischer Erkrankungen und die Kontaktmöglichkeit zu Rheumazentren. Nationale und internationale Selbsthilfegruppen bieten ihre eigenen Informationen an. Für Ärzte bietet das RheumaNet Informationen und Leitlinien zur Diagnostik und Therapie rheumatischer Erkrankungen. Das RheumaNet-Team ist auch mit dem Internet-Auftritt der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (www.dgrh.de) betraut. Umfragen des Kompetenzzentrums Düsseldorf zeigen eine zunehmende Akzeptanz des neuen Mediums Internet, wobei das Interesse bei Patienten offenbar noch schneller wächst als bei Ärzten. Der großen Nachfrage begegnet das RheumaNet-Team mit Fortbildungsangeboten wie "Internet für Rheumapatienten" oder "Internet für Rheumatologen". Es war ein Hauptziel des Kompetenznetzes Rheuma, Ärzte, Patienten und Forscher dazu zu ermuntern, aktiv in den Dialog miteinander einzutreten. Das Kompetenzzentrum Düsseldorf liefert das Instrumentarium dazu und ist so zur zentralen Schaltstelle innerhalb des Netzwerks geworden.


Koordination

Prof. Dr. med. Christof Specker  
Dipl. Math. Robert Monser  
Dr. med. Jutta Richter  
M.A. Tobias Koch  
Arzt Gamal Chehab  
Dr. rer.pol. Mikhail Leibzon  
 
 
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