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Corticoide und NSAR bei der Behandlung der frühen rheumatoiden Arthritis

Einleitung

Diese Lerneinheit wurde in enger Anlehnung an die im Auftrag und unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie erstellte interdisziplinäre Leitlinie zum Management der frühen rheumatoiden Arthritis erzeugt. Ziel ist es die wesentlichen Aspekte der Behandlung mit Steroiden und nichtsteroidalen Antirheumatika zu vermitteln. Erklärungen zu den im Text verwendeten Evidenzklassifizierungen und Empfehlungsgraden finden sie im Anhang.

Die medikamentöse Therapie entzündlich rheumatischer Erkrankungen umfaßt verschiedene Therapieprinzipien, die oft gleichzeitig zur Anwendung kommen. Die krankheitsmodifizierende sog. Basistherapie (Disease modifying antirheumatic drug, DMARD) zeigt einen langsamen Wirkeintritt und keine analgetische Potenz. Daher sind schnell wirksame Antiphlogistika und Analgetika wie Steroide, nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) und Analgetika oft unumgänglich. Diese gehören zu den am häufigsten verwendeten Medikamenten überhaupt, eine besondere Kenntnis von erwünschter und unerwünschter Wirkung ist daher für jeden Arzt unerlässlich.