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Patienten-Info>Klinische Studien>Studien bei Spondylarthropathien>Aufbau einer Inzeptionskohorte für Spondylarthropathien  
Rheuma: lassen Sie sich untersuchen
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Bundesministerium für Bildung und Forschung


Praxis- und Klinikwegweiser
Praxis- & Klinikwegweiser
 
 

Leitung

weitere Mitarbeit

Dr. med. Martin Rudwaleit  
Prof. Dr. med. Jochen Sieper  
Prof. Dr. med. Jürgen Braun  
Prof. Dr. med. Gerd-Rüdiger Burmester  
Prof. Dr. Angela Zink  
Prof. Dr. med. Matthias Schneider  
Dr. Joachim Listing  
Dr. med. Torsten A. Höger  



Ziel des Projektes soll es sein, ein Kollektiv von SpA-Patienten mit Frühformen der Erkrankung aufzubauen, um zu Aussagen über Verlauf und Outcome für diese Erkrankung zu kommen. Der Einschluß von Kindern mit juveniler SpA ist dabei von besonderer Bedeutung, da der Beginn der AS häufig in der 2. Lebensdekade liegt und die klinische Manifestation mit ...


Spondylarthropathien (SpA) gehören mit einer Prävalenz von 1-2% zu den häufigen entzündlich-rheumatischen Krankheiten. Seit September 2000 wird im Rahmen des Kompetenznetzes multizentrisch eine Inzeptionskohorte für Spondylarthropathien (SpA) etabliert, deren Ziel es ist, Patienten mit kurzer Krankheitsdauer prospektiv zu verfolgen, um Erkenntnisse zu Verlauf und Outcome, prognostischen Parametern, Kosten (direkte und indirekte) und Lebensqualität zu gewinnen. Ferner ermöglicht die Kohorte zusätzliche experimentelle immunologische, genetische und mikrobakterielle Untersuchungen.
Ziel ist es, insgesamt 600 Patienten einzuschließen: 200 Patienten mit früher ankylosierender Spondylitis (AS; Krankheitsdauer £10 Jahre), 300 Patienten mit Non-AS-SpA (Krankheitsdauer £5 Jahre, davon 100 Patienten mit reaktiver Arthritis (ReA) und einer Krankheitsdauer von £1 Jahr) und 100 Patienten mit undifferenzierter Oligoarthritis (UOA; Krankheitsdauer £1 Jahr). 100 Kinder mit SpA sollen ebenfalls eingeschlossen werden. Die Diagnose erfolgt nach festgelegten Kriterien. Die Patienten werden alle 6 Monate befragt, untersucht, und anhand etablierter Instrumente dokumentiert. Blut bzw. Synovialflüssigkeit für Laboruntersuchungen wird entnommen. Patienten mit entzündlichem Rückenschmerz werden initial und nach 2 Jahren geröntgt.

Kooperationen
  • Deutsches Rheumaforschungszentrum (DRFZ)
  • Charité, Medizinische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Rheuma-Klinik Berlin Buch
  • Klinikum Buch
  • Städtisches Klinikum Dresden
  • Universitätsklinik Tübingen
  • Praxis Prof. Herzer
  • Veröffentlichungen

    Poster zu: Aufbau einer Inzzeptionskohorte für Spondylarthropathien

    Verantwortliche Institutionen

    Deutsches Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ) -
    Forschungsbereich experimentelle Rheumatologie

    Prof. Dr. Andreas Radbruch  

    Schumannstr. 21/22
    10117 Berlin
    Medizinische Hochschule Hannover -
    Abteilung für Rheumatologie

    Prof. Dr. med. Henning Zeidler  

    Prof. Dr. med. Reinhold Ernst Schmidt  

    Carl-Neuberg-Str. 1
    30625 Hannover
    Johannes-Gutenberg-Universität -
    I. Medizinische Klinik & Poliklinik

    Prof. Dr. med. Elisabeth Märker-Hermann  

    Langenbeckstr. 1
    55101 Mainz
    Universitätsklinikum Benjamin Franklin, FU -
    Freie Universität Berlin

    Prof. Dr. med. Jochen Sieper  

    Hindenburgdamm 30
    12200 Berlin
    Deutsches Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ) -
    Forschungsbereich Epidemiologie

    Prof. Dr. Angela Zink  

    Schumannstr. 21/22
    10117 Berlin
     
     
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